Der japanische Helmhersteller Kabuto stellt auf der EICMA 2026 in Mailand den neuen Integralhelm KF-2F vor. Das Modell basiert laut Hersteller auf der Rennsport-DNA des Topmodells F‑17 und kombiniert eine für den Rennbetrieb entwickelte Schalenkonstruktion mit modernen Sicherheits- und Vernetzungstechnologien.
Technik und Sicherheit
Der KF-2F nutzt die von Kabuto als A.C.T.-3-Racing-Schalenkonstruktion bezeichnete Bauweise und ein vom Rennsport abgeleitetes Visiersystem. Die Konstruktion erfüllt die FIM-FRHPhe-02-Homologation für Helmprüfungen im Rennsport und ist mit dem Mips-Sicherheitssystem ausgestattet, das darauf abzielt, Rotationskräfte bei schrägen Aufprallbelastungen zu reduzieren.
- Schalenkonstruktion: A.C.T.-3 Racing
- Homologation: FIM‑FRHPhe‑02
- Sicherheitssystem: Mips (rotationsreduzierende Innenschale)
- Vernetzung: Quin‑Technologie für Sturzerkennung und Notfallalarm
Die integrierte Quin‑Technologie bringt vernetzte Sicherheitsfunktionen wie automatische Sturzerkennung und Notfallalarmierung mit, deren Funktionsumfang von Konnektivität und Systemkonfiguration abhängt. Kabuto zeigt an seinem Stand eine technische Ausstellungsfläche, auf der Besuchern die integrierten Technologien demonstriert werden und die Passform des Helms getestet werden kann.
Verfügbarkeit
Laut Pressemitteilung plant Kabuto die Einführung des KF-2F in Europa und Nordamerika für das Jahr 2027. Für Australien ist bereits eine marktspezifische Version namens KF-2 vorgesehen, die Ende 2026 auf den Markt kommen soll; diese Version verfügt jedoch nicht über die FIM‑FRHPhe‑02‑Homologation.
Die Präsentation des KF-2F ist Teil des Messeauftritts von Kabuto auf der EICMA in Mailand (3.–8. November). Messebesucher sollen neben der Weltpremiere auch die Racing‑Kollektion des Herstellers sehen können, die eine Verbindung zum MotoGP‑Engagement der Marke herstellt.