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ADAC Südbayern warnt vor erhöhtem Reiseverkehr in den Herbstferien: Staugefährdete Alpenrouten genannt

Zum Beginn der Herbstferien 2026 rechnet der ADAC Südbayern mit deutlich mehr Kurzurlaubern in die Alpenregionen. Besonders gefährdet sind die Hauptrouten Richtung Süden; Baustellen und Grenzkontrollen können zusätzlich verzögern.

ADAC Südbayern warnt vor erhöhtem Reiseverkehr in den Herbstferien: Staugefährdete Alpenrouten genannt
©KI-Illustration Anja Feldhaus / traumrouten.com

Zum Start der Herbstferien 2026 in Bayern erwartet der ADAC Südbayern ein spürbar erhöhtes Verkehrsaufkommen auf den wichtigsten Verbindungen in die Alpenregionen. Da die Ferien nur eine Woche dauern, konzentriere sich der Reiseverkehr auf Tagesausflüge und Kurztrips in die Alpen, nach Österreich und nach Norditalien, so der Automobilclub.

Besonders stark frequentiert dürften demnach der letzte Schultag und das erste Ferienwochenende sein. Zusätzlich zu den üblichen Reisezeiten führe die kurze Ferienperiode dazu, dass viele Reisende an Wochenenden und für kurze Auszeiten unterwegs seien.

„Auch wenn die Herbstferien nicht an die Reisedynamik der Sommerferien heranreichen, müssen sich Autofahrerinnen und Autofahrer insbesondere auf den Hauptachsen Richtung Süden auf längere Fahrzeiten einstellen“, sagte Alexander Kreipl, Verkehrsexperte des ADAC Südbayern.

Staugefährdete Strecken

  • A7 Ulm – Füssen/Reutte
  • A8 München – Salzburg
  • A93 Inntaldreieck – Kufstein
  • A95/B2 München – Garmisch‑Partenkirchen/Mittenwald
  • A99 Ostumfahrung München

Zum erhöhten Verkehrsaufkommen kommen laut ADAC Südbayern bestehende Baustellen, die zusätzliche Verzögerungen verursachen können. Auf der Brennerroute beispielsweise sorgen Bauarbeiten sowohl auf italienischer Seite als auch auf Teilstücken der Strecke für Behinderungen. Auch die Luegbrücke wurde als Engstelle mit einspuriger Verkehrsführung genannt.

Weitere Behinderungsfaktoren und Empfehlungen

Bei der Rückreise nach Deutschland weist der ADAC auf mögliche Zeitverluste durch Grenzkontrollen hin. Als praktische Hinweise empfiehlt der Club, vor Reisebeginn die tagesaktuellen Verkehrsmeldungen zu prüfen und betroffene Regionen notfalls weiträumig zu umfahren. Außerdem könne es sich lohnen, die besonders belasteten Reisezeiten am Freitagnachmittag und am Samstag zu meiden. Für Fahrten in die Berge rät ADAC Südbayern, zudem die Wetterentwicklung im Blick zu behalten.

AspektDetails (laut ADAC Südbayern)
ZeitraumStart der Herbstferien in Bayern, Herbst 2026
HauptursacheKurzurlauber, Tagesausflüge und Wochenendtrips in die Alpenregionen
EmpfehlungVerkehrsmeldungen prüfen, weiträumig umfahren, Reisezeiten außerhalb Freitagnachmittag/Samstag wählen

Die Hinweise des ADAC Südbayern gelten speziell für Reisende aus und durch Bayern in Richtung Alpen, Österreich und Norditalien. Fahrerinnen und Fahrer sollten bei der Planung von Kurztrips in den kommenden Tagen zusätzliche Pufferzeiten einrechnen.

Anja Feldhaus
Anja KI Redakteurin für Reiseziele online

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