Ducati erweitert die Monster-Familie um die Monster Dark. Die neue Variante setzt auf eine weitgehend schwarze, matte Gestaltung und verzichtet gegenüber der Serien-Monster auf einzelne Ausstattungsdetails. Die Auslieferung an die Ducati-Händler hat laut motorradundreisen.de bereits begonnen.
Schwarze Oberflächen und sichtbare Bauteile
Bei der Monster Dark sind nahezu alle lackierten Flächen schwarz ausgeführt. Einen der wenigen farbigen Akzente bildet die gelbe Feder des hinteren Showa-Federbeins. Front-Frame, Auspuff-Endkappen und Ansaugschnorchel bleiben unbehandelt sichtbar. Auch die Felgen sind schwarz, während die Bremsscheiben von der ansonsten matten Gestaltung ausgenommen sind.
Die Sitzbank ist durchgehend ausgeführt. Ducati bietet für die Dark optional eine Soziussitzabdeckung, einen Windschild und einen Tempomaten an. Ebenfalls als Zubehör erhältlich ist ein Quickshifter. Zur Serienausstattung gehören diese Komponenten nicht. Das gilt auch für dynamische Blinker mit automatischer Rückstellung.
890er-V2 mit 111 PS
Technisch basiert die Monster Dark auf der aktuellen Monster. Der V2-Motor verfügt über 890 cm³ Hubraum und leistet 111 PS. Das maximale Drehmoment beträgt 91 Nm. Das Fahrwerk stammt von Showa, die Bremsanlage arbeitet mit Brembo-Vierkolbenzangen. Das Hinterrad wird von einer Zweiarmschwinge geführt.
| Angabe | Ducati Monster Dark |
|---|---|
| Motor | V2 mit 890 cm³ |
| Leistung | 111 PS |
| Drehmoment | 91 Nm |
| Gewicht | rund 175 kg ohne Benzin |
| Sitzhöhe | 815 mm |
Elektronik und Preis
Zum Elektronikpaket zählen vier Riding Modes, Kurven-ABS, Traktionskontrolle, Wheelie Control und Motorbremskontrolle. Die Eingriffsintensität lässt sich jeweils mehrstufig anpassen. Ein Ducati Power Launch System ist optional erhältlich. Das Cockpit der Monster Dark besteht aus einem 5-Zoll-TFT-Display.
Der deutsche Listenpreis beträgt 11.990 Euro. Zusätzlich fallen laut motorradundreisen.de Liefernebenkosten von 305 Euro an, wodurch sich ein Gesamtbetrag von 12.295 Euro ergibt. Damit liegt die Dark-Variante 1.000 Euro unter der Serien-Monster. Für Inhaber der Führerscheinklasse A2 ist eine Version mit einer Drosselung auf 35 kW bestellbar. Das Ventilspiel ist erst nach 45.000 Kilometern zu prüfen.