Toprak Razgatlioglu wird die MotoGP-Saison 2026 nicht fortsetzen. Der Pramac-Yamaha-Pilot musste sich nach einer Verletzung an der rechten Schulter einer Operation unterziehen und verpasst damit die letzten vier Grands-Prix des Jahres. Das teilte der dreifache Superbike-Weltmeister nach dem Eingriff mit.
Schulterverletzung beim Training in Indonesien
Razgatlioglu stürzte im zweiten freien Training zum Grand Prix von Indonesien und kugelte sich dabei die rechte Schulter aus. Trotz der Schmerzen nahm der 30-Jährige am Sprintrennen am Samstag teil und fuhr es zu Ende. Im Grand Prix am Sonntag musste er nach acht Runden aufgeben.
Weitere Untersuchungen in Mailand ergaben, dass eine Operation notwendig war. Der Eingriff fand am 26. Oktober statt und verlief nach Angaben des Fahrers erfolgreich. Einen Tag später äußerte sich Razgatlioglu zu seinem Gesundheitszustand:
„Zum ersten Mal in meiner Rennkarriere musste ich die Saison vorzeitig beenden.“
Razgatlioglu schrieb, er habe bereits wieder mit dem Training begonnen. Die Schulteroperation solle ihm ermöglichen, gestärkt zurückzukehren. Zugleich bedankte er sich bei der Yamaha-Familie, seinem Team, den Ärzten und seinen Unterstützern.
Vier Grands-Prix ohne den Yamaha-Piloten
Nach Angaben von Speedweek.com fällt der Türke nicht nur beim Grand Prix von Australien aus. Auch die noch ausstehenden Veranstaltungen in Sepang, Doha, Portimao und Valencia finden ohne ihn statt. Damit endet seine erste MotoGP-Saison vorzeitig.
- Verletzung: ausgekugelte rechte Schulter nach einem Sturz im zweiten freien Training in Indonesien
- Operation: am 26. Oktober in Mailand
- Ausfall: die letzten vier MotoGP-Grands-Prix der Saison 2026
Razgatlioglu richtet seinen Blick nun auf die Saison 2027. Sein Ziel ist laut Speedweek.com, dann fit in die neue MotoGP-Ära mit 850-Kubikzentimeter-Motoren und Pirelli-Reifen zu starten.