Honda benennt Moreira als Quartararo‑Teamkollegen
Honda hat für die MotoGP‑Saison 2027 Diogo Moreira als Teamkollegen von Fabio Quartararo im Werksteam vorgesehen, berichtet Motorsport‑Total.com. Die Personalentscheidung löste eine öffentliche Stellungnahme von Johann Zarco aus, Moreiras derzeitigem Teamkollegen bei LCR‑Honda.
Zarco bewertet die Verpflichtung des Brasilianers positiv und begründet das Votum mit Moreiras bisherigen Leistungen und MotoGP‑Erfahrung. Nach seiner Auffassung sei es sinnvoll, für das Werksteam zwei etablierte Spitzenfahrer zu haben, statt einen Neuling neben Quartararo zu platzieren.
„Ja, er hat es verdient. Das Werksteam braucht zwei Spitzenfahrer, und Diogo ist einer von ihnen“, sagte Johann Zarco.
Zarco räumte ein, dass grundsätzlich auch ein Aufstieg von Nachwuchstalent David Alonso denkbar gewesen wäre. Alonso steigt 2027 in die Königsklasse auf und habe ebenfalls einen Vertrag mit Honda unterschrieben. Zugleich erklärt Zarco jedoch, dass Quartararo im Werksteam vermutlich eine Führungsrolle übernehmen werde. Deshalb erscheine die Kombination mit einem bereits MotoGP‑erfahrenen Fahrer als stabilere Option.
- Bestätigte Besetzung Werksteam Honda 2027: Fabio Quartararo und Diogo Moreira (laut Motorsport‑Total.com).
- David Alonso hat 2027 den Aufstieg in die MotoGP und einen Vertrag mit Honda abgeschlossen; Zarco sieht LCR als geeigneten Ort für dessen weitere Entwicklung.
- Zarco verweist zudem auf technische Veränderungen durch das neue Reglement 2027, die den Umstieg von Moto2‑Fahrern beeinflussen könnten.
Zur Begründung führt Zarco an, Moreira verfüge bereits über Erfahrung mit dem Motorrad und den Anforderungen der Königsklasse; das könne sich positiv auf die Gesamtleistung des Teams auswirken. Zugleich sieht er LCR‑Honda als passende Station für David Alonso, um in der MotoGP Fuß zu fassen.
In seiner Bewertung nennt Zarco auch die anstehende Umstellung auf die nächste Generation der MotoGP‑Maschinen als Faktor: "Ich denke, dass sich Moto2‑Fahrer dank der neuen Kategorie leichter an das neue MotoGP‑Motorrad anpassen werden", so Zarco. Dennoch bleibe aus seiner Sicht die Erfahrung in der Königsklasse ein wichtiger Vorteil für ein Werksteam.