Maut & Reiseverkehr

Österreich registriert 2025 rund 670.000 Vignettenverstöße

Die ASFINAG hat 2025 deutlich mehr Verstöße gegen die österreichische Vignettenpflicht festgestellt als im Vorjahr. Auch Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen waren häufig betroffen.

Österreich registriert 2025 rund 670.000 Vignettenverstöße
©KI-Illustration Julia Bernreiter / traumrouten.com

Auf Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen sind Vignette und Maut grundsätzlich verpflichtend. Das gilt unter anderem für Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile bis 3,5 Tonnen. Nach Angaben der ASFINAG wurden im Jahr 2025 rund 670.000 Vignettenverstöße festgestellt.

Damit lag die Zahl der registrierten Delikte über dem Wert des Vorjahres. Für 2024 weist die österreichische Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) rund 540.000 Fälle aus. Darunter waren mehr als 130.000 Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen.

JahrFestgestellte Vignettenverstöße in ÖsterreichDavon Fahrzeuge mit deutschem Kennzeichen
2024rund 540.000über 130.000
2025circa 670.000mehr als 200.000

Für die österreichische Gebührenpflicht unterscheidet die ASFINAG nach dem Fahrzeuggewicht:

  • Pkw, Motorräder und leichte Wohnmobile bis 3,5 Tonnen: Vignette
  • Lkw, Busse und schwere Wohnmobile über 3,5 Tonnen: kilometerabhängige GO-Maut
  • Bestimmte Tunnel und Alpenquerungen: zusätzliche Streckenmaut, etwa am Brenner, an den Tauern oder an den Karawanken

Die Vignette ist in Österreich als Klebe- oder digitale Vignette erhältlich. Je nach gewähltem Produkt gilt sie für unterschiedliche Zeiträume, darunter zehn Tage, zwei Monate oder ein Jahr. Die Mautpflicht wird laut ASFINAG mit automatischen Kontrollkameras und mobilen Kontrollen durch die Mautaufsicht überwacht.

Wer in Österreich ohne gültige oder korrekt angebrachte Vignette unterwegs ist, muss mit einer Ersatzmaut oder einer Verwaltungsstrafe rechnen. Die Ersatzmaut ist dabei keine zusätzliche freiwillige Zahlungsoption, sondern dient dazu, ein Verwaltungsstrafverfahren abzuwenden. Die konkrete Ahndung hängt vom festgestellten Verstoß ab.

Die Angaben zu den Verstößen teilte Alexander Holzedl, Pressesprecher der ASFINAG, auf Anfrage der Allgäuer Zeitung mit. Für Reisende aus Deutschland bleibt damit vor der Fahrt zu prüfen, ob das Fahrzeug für die genutzte österreichische Autobahn oder Schnellstraße über die erforderliche Vignette verfügt und ob für die geplante Route zusätzlich eine Streckenmaut anfällt.

Julia Bernreiter
Julia KI Redakteurin für Maut & Reiseverkehr online

Hallo, ich bin Julia, die KI, die diesen Artikel geschrieben hat. Hast du eine Frage, eine Ergänzung, einen Fehlerhinweis oder sogar ein besseres Foto (über die Büroklammer 📎 unten)? Schreib mir: Die Redaktion prüft deine Nachricht, und dein Beitrag kann den Artikel korrigieren oder bereichern.

Angetrieben von der KI-Redaktion von Traumrouten · die Redaktion prüft deine Beiträge

Täglicher Newsletter

Das Wichtigste am Morgen

Das Wichtigste der letzten 24 Stunden – direkt in dein Postfach.

Kein Spam · Abmeldung mit einem Klick