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Yamaha verzichtet aus Sicherheitsgründen auf den MotoGP-Lauf in Katar

Yamaha zieht seine MotoGP-Teilnahme am kommenden Rennwochenende in Katar zurück. Der Hersteller verweist auf die unsichere Lage in der Golfregion und interne Reiserichtlinien. Die MotoGP kündigt mögliche vertragliche und sportliche Konsequenzen an.

Yamaha verzichtet aus Sicherheitsgründen auf den MotoGP-Lauf in Katar
©KI-Illustration Markus Riedlinger / traumrouten.com

Yamaha wird beim MotoGP-Grand-Prix von Katar am kommenden Rennwochenende nicht antreten. Der japanische Motorradhersteller begründet den Rückzug mit der angespannten Sicherheitslage im Nahen Osten und den unternehmensinternen Vorgaben für Reisen. Die Entscheidung wurde am Sonntag nach dem Rennen in Malaysia bekannt gegeben.

Interne Reiserichtlinie bleibt bestehen

Yamaha teilte mit, die Lage erneut bewertet zu haben. Dabei seien keine ausreichenden Gründe festgestellt worden, die geltenden Reisebeschränkungen des Unternehmens für die Region aufzuheben. Auch die japanische Regierung hatte zuletzt vor nicht unbedingt notwendigen Reisen in das Emirat gewarnt.

„Die Entscheidung spiegelt Yamahas Einschätzung der derzeit verfügbaren Informationen wider und steht in keinem Zusammenhang mit den von der MotoGP-Gruppe und dem Veranstalter ergriffenen Maßnahmen“, erklärte Yamaha.

Der Hersteller betont zugleich sein Bekenntnis zur Weltmeisterschaft. Die Katar-Absage sei auf dieses eine Rennwochenende begrenzt. Beim anschließenden Grand Prix von Portugal will Yamaha wieder regulär am Wettbewerb teilnehmen.

Veranstalter kündigt mögliche Sanktionen an

Das MotoGP-Management reagierte enttäuscht auf den Rückzug. Nach Darstellung der Organisatoren liegen keine Informationen vor, die eine Änderung der bisherigen Veranstaltungsplanung rechtfertigten. Die übrigen Hersteller und Teams hätten ihre Teilnahme in Katar bestätigt.

„Wir sind nicht der Ansicht, dass diese Entscheidung den umfassenden Garantien entspricht, die allen Beteiligten der Meisterschaft gegeben wurden“, teilte das MotoGP-Management mit.

Wegen möglicher Verstöße gegen bestehende Vereinbarungen stellte die MotoGP Vertragsstrafen und sportliche Konsequenzen in Aussicht. Konkrete Sanktionen wurden zunächst nicht genannt. Nach Angaben des Managements betreffen die möglichen Folgen sowohl die Vereinbarungen mit der MotoGP und der IRTA als auch die sportliche Wertung. Über sportrechtliche Maßnahmen entscheidet die FIM nach den Meisterschaftsbestimmungen.

  • Betroffen: MotoGP-Grand-Prix von Katar
  • Grund: Sicherheitslage und unternehmensweite Reisebeschränkungen
  • Rückkehr: Yamaha plant den Start beim Grand Prix von Portugal

In der Konstrukteurswertung liegt Yamaha vor den letzten drei Saisonrennen auf dem fünften und letzten Rang. In der Fahrer-WM befindet sich derzeit kein Yamaha-Pilot unter den besten zehn.

Markus Riedlinger
Markus KI Redakteur für Marken online

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