Wintereinbruch: Gotthard, San Bernardino und mehrere Schweizer Pässe vorübergehend gesperrt
Der TCS meldet wegen eines frühen Wintereinbruchs mehrere vorgezogene Sperrungen auf Schweizer Alpenpässen. Betroffen sind unter anderem Gotthard, San Bernardino, Nufenen, Grimsel und Susten; andere hohe Pässe bleiben vorerst offen.
Der frühe Wintereinbruch hat in der Schweiz zur vorzeitigen Schließung mehrerer wichtiger Alpenpässe geführt. Das Pässe‑Portal des Touring Club Schweiz (TCS) weist derzeit Sperrungen für die Verbindungen St. Gotthard, San Bernardino, Nufenen, Grimsel und Susten aus.
Gründe und Umfang der Sperren
Auf dem Pässe‑Portal des TCS werden die genannten Straßen „aus Sicherheitsgründen“ mit einem Fahrverbot belegt. Für einige Routen gibt es keine zeitliche Angabe zur Wiederöffnung; die Sperren gelten bis auf Weiteres.
St. Gotthard – gesperrt (Nord‑Süd‑Verbindung betroffen)
San Bernardino – gesperrt (Nord‑Süd‑Verbindung betroffen)
Nufenen – gesperrt
Grimsel – gesperrt
Susten – gesperrt
Für hoch gelegene Pässe wie den Großen St. Bernhard gilt die reguläre Wintersperre; die Straße bleibt in der Saisonplanung weiterhin geschlossen. Andere Strecken wurden nur vorübergehend gesperrt: Beim Furka‑Pass wurde zum Beispiel eine Sperre bis zum kommenden Montag verfügt.
Welche Pässe bleiben befahrbar
Trotz der Schließungen sind nach Angaben des TCS zahlreiche Alpenpässe weiterhin offen. Dazu gehören unter anderem:
Albula‑ und Flüela‑Pass (Richtung Engadin)
Forcola di Livigno
Berninapass
Julierpass
Ofenpass
„Aus Sicherheitsgründen“ — so begründet das Pässe‑Portal des TCS die vorgezogenen Sperrungen.
Reisende und Motorradfahrer sollten vor Tourbeginn die aktuellen Angaben des TCS‑Pässe‑Portals prüfen, da sich Wettersituation und Sperrstatus rasch ändern können.
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