Marc Márquez hat den Grand Prix von Malaysia in Sepang gewonnen und seine Führung in der MotoGP-Weltmeisterschaft ausgebaut. Für den Ducati-Piloten war es der siebte Saisonsieg. Drei Rennen vor dem Ende der Saison steht Márquez bei 399 Punkten und liegt damit 44 Zähler vor seinem Landsmann Jorge Martin.
Sieg vor zwei spanischen Konkurrenten
Márquez setzte sich im Hauptrennen gegen Pedro Acosta und seinen Bruder sowie Markengefährten Alex Márquez durch. Damit kam es in Sepang zu einem spanischen Dreifacherfolg. Für den Ducati-Fahrer war es zugleich der erste Sieg auf dieser Strecke seit 2018 und insgesamt sein dritter Triumph in Malaysia.
„Ich war das ganze Wochenende über extrem konzentriert und habe versucht, Grenzen auszuloten, denn es war an der Zeit, Risiken einzugehen. Das haben wir getan und sind ein perfektes Rennen gefahren“, sagte Márquez nach dem Zieleinlauf.
Martin fehlt im Titelkampf
Jorge Martin konnte in Malaysia nicht in das Geschehen eingreifen. Der frühere Weltmeister gab wegen der Folgen eines Handgelenkbruchs noch vor dem Qualifying auf und reiste anschließend vorzeitig ab. Dadurch vergrößerte sich Márquez’ Vorsprung in der Gesamtwertung weiter.
„Für die Effizienz auf der Strecke war das Risiko zu hoch. Es war die beste Option, aufzuhören“, erklärte Martin vor seiner Abreise.
Entscheidung frühestens in Katar
Die nächste Gelegenheit für Márquez, den Titel vorzeitig zu sichern, bietet sich beim Rennen in Katar am 8. November. Anschließend folgen noch zwei Veranstaltungen:
- Portugal: 20. bis 22. November
- Valencia: 27. bis 29. November
Márquez strebt laut Sky seinem achten Weltmeistertitel und insgesamt seinem zehnten WM-Triumph entgegen. In Sepang gewann der 33-Jährige nach dem zweiten Platz im Sprint das Hauptrennen und sammelte damit weitere Punkte für die Titelverteidigung.